- PET bei Krebserkrankungen

PET bei Krebserkrankungen

Krebserkrankungen

Bei einer Tumor-Szintigrafie mit PET werden Krankheitsherde mit erhöhtem Zuckerstoffwechsel gesucht. Zu Beginn der Untersuchung wird ggfs. eine Substanz zur Muskel- und/ oder zur Darmentspannung injiziert. Dann ewird eine schwach strahlende radioaktive Substanz in eine Vene injiziert und später (nach 1 Stunde) wird deren Verteilung im Körper mit einer Kamera gemessen. In der Zwischenzeit sollte der Pat. ruhig liegen bleiben und wenig sprechen, da sonst u.U. eine unspezifisch erhöhte Zuckeraufnahme in der Muskulatur oder im Kehlkopf gesehen wird. Die PET-Aufnahme kann ggfs. 50 Minuten dauern, wenn der gesamte Körper untersucht werden soll. In Abhängigkeit von der Fragestellung werden auch Spätaufnahmen 1 Stunde später angefertigt. Nebenwirkungen oder Allergien, wie z.B. bei Röntgenkontrastmittel treten nicht oder äußerst selten auf. Die Strahlenexposition ist nur gering und entspricht etwa einer Röntgenuntersuchung.

Patientinformation


Vorbereitung:

Zur Untersuchung müssen Sie vollständig nüchtern sein (6-8 Stunden)!

Nach der Untersuchung dürfen Sie, wenn wir etwas zur Muskelentspannung spritzen, nicht Auto fahren.

Bei Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sollte der Nüchternblutzucker < 130 mg% sein. Insulin sollten Sie zu Hause nicht injizieren und das weitere Vorgehen mit uns persönlich absprechen.

Ist bei Ihnen ein Engwinkelglaukom (= grüner Star) bekannt?
Ist eine Tumorerkrankung bekannt?
Erfolgte eine Strahlentherapie / Operation / Chemotherapie? Wann?
Haben Sie Zucker?

Bringen Sie alle Vorbefunde, insbesondere Computertomografie oder Kernspintomografie, wenn möglich auf CD mit. Dann können wir die Daten fusionieren und ein PET-CT oder PET-MRT durchführen.

Dauer der Untersuchung:
ca. 3-6 Stunden