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Lungenszintigraphie

Die Lunge nimmt Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft auf und gibt ihn ans Blut ab, befreit das Blut zudem von Kohlendioxid und gibt es beim Ausatmen an die Umgebung ab. Die Lungenszintigraphie ermöglicht die Beurteilung dieses Gasaustausches durch Darstellung der Verteilung der Atemluft (Ventilation) sowie der Durchblutung (Perfusion). Sie ermöglicht das Auffinden auch kleiner, insbesondere frischer und peripherer Lungengefäßverschlüsse (Lungenembolie) sowie ist zur Planung vor einer etwaigen operativen Entfernung von Lungengewebe mit der Frage nach Funktion des zu verbleibenden Gewebes hilfreich.

Lunge

 

Bei einer Lungenszintigraphie können regionale Durchblutungs- und Belüftungsstörungen der Lungen erkannt werden.

Für die Ventilationsuntersuchung (untersuchung zur Belüftung der Lunge) wird über einen Inhalator eine schwach strahlende radioaktive Substanz eingeatmet, anschließend werden Aufnahmen mit einer SPECT-Gammakamera angefertigt.

Zur Beurteilung der Durchblutung (Perfusionsszintigraphie) wird eine schwach radioaktive, eiweißhaltige Substanz in eine Armvene gespritzt. Nebenwirkungen oder Allergien wie z. B. bei Röntgenkontrastmittel treten nicht oder äußerst selten auf. Anschließend wird auch die Durchblutung der Lunge mit einer SPECT-Gammakamera in verschiedenen Projektionen gemessen

 

 

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Patienteninformationen zur Lungenszintigraphie

Patienteninformation zur Lungenshuntberechnung

 

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