Szintigraphie der Speiseröhre - Ösophagusszintigraphie

Ösophagusszintigraphie

Szintigraphie der Speiseröhre

Die Speiseröhren- (=Ösophagus-)Szintigraphie ist bei unklaren Schluckstörungen angezeigt. Auch bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (sogenannten Kollagenosen) oder bei Diabetes mellitus kann diese Untersuchung hilfreich sein.


Speiseröhrenszintigraphie

 
 

Bei einer Untersuchung der Speiseröhre, einer sogenannten Ösophagusszintigraphie, wird eine schwach strahlende Substanz in flüssigem Zustand und als Brei zubereitet und zu definierten Zeitpunkten geschluckt. Dies ist angezeigt bei unklaren Schluckstörungen. Auch bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (sogenannten Kollagenosen) oder bei Diabetes mellitus kann die Untersuchung hilfreich sein. Wir führen die Untersuchung in Mehrfachschlucktechnik durch (sechs Schlucke von flüssiger und sechs Schlucke von fester Kost). Mit der Gammakamera werden dynamische Aufnahmen der Speiseröhre angefertigt und diese quantitativ ausgewertet. Die Testmahlzeit ist schwach radioaktiv. Nebenwirkungen treten nicht oder äußerst selten auf. Die Strahlenexposition ist vergleichbar mit einer Röntgenuntersuchung.

 

Patienten-Information: Ösophagusszintigraphie

Folgender Zeitplan muss eingehalten werden:
Während der Schluckaktionen werden mit der Gammakamera dynamische Aufnahmen der Speiseröhre angefertigt. Die Dauer der Untersuchung beträgt inklusive Vorbereitung ca. 1-2 Stunden.


Für die Beurteilung der Messungen sind einige Angaben von Ihrer Seite wichtig:

  1. Operationen an der Speiseröhre oder am Magen?
  2. Autoimmunerkrankungen?
  3. Aktuelle Medikation und Zeitpunkt der letzten Verabreichung?
  4. Diabetes mellitus?
  5. Ist eine Spiegelung der Speiseröhre/des Magens erfolgt?

Bitte bringen Sie relevante Untersuchungen im Original oder auf CD mit (Untersuchungsergebnis einer Spiegelung, Ultraschall, Computertomographie, Kernspintomographie). 

Für die Durchführung der Untersuchung müssen Sie nüchtern sein.

Links

Empfehlungen des Arbeitskreises Neurogastroenterologie und Motilität zur Ösophagusszintigraphie